parenting support
hi - schön, dass du da bist!
Das ist dein Ort für tägliche Unterstützung in dieser riesigen Aufgabe des Elternseins, für Rückhalt und Sicherheit, für Fragen und Sorgen, für deine Gefühle.
it’s a journey
Schwangerschaft und Geburt bereiten (nicht nur als gebärendes Elternteil) unser Gehirn darauf vor, ganz viele neue Dinge zu lernen - das heißt, es ist gar nicht so gedacht, von Anfang an alles zu können, wir wachsen da rein. Wir fühlen anders, denken anders, handeln anders – weil wir uns verändern und weil Dinge auf uns wirken, die wir vorher nicht gespürt haben: Strukturen, die ganz bestimmte Anforderungen an Kinder und Mütter stellen. Prägungen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Druck, alles richtig zu machen – von Anfang an.
we mother in patriarchy
Wir begleiten Kinder in einem Umfeld, das von ihnen erwartet, dass sie funktionieren – am liebsten leise und unauffällig, das was früher durch Angst und Strafen erwirkt wurde. Wenn Kinder nicht diesem Ideal entsprechen, machen wir Mütter dafür verantwortlich – und verdrängen damit auch sie aus dem öffentlichen Raum. Wir beschämen kindliches Verhalten und wir beschämen Mütter, die es nicht ‚im Griff‘ haben und wir hinterfragen nicht, wie viel Gewalt darin immer noch steckt, auch wenn wir uns theoretisch davon distanzieren.
kinder in gesellschaft
Kinder an die Gesellschaft heranzuführen in einem dem Kind (und nicht nur der Gesellschaft) dienenden Sinne bedeutet: sie zu stärken für alles was kommt, sie kritisch hinterfragen und für sich einstehen zu lassen, damit sie ihren Wert kennen, eine starke Bindung aufzubauen für all die Herausforderungen, die sie irgendwann alleine meistern und ihr Gefühl von 'ich bin richtig' zu etablieren für all die Momente, in denen sie von ihrem Umfeld das Gefühl bekommen, zu viel, zu laut, zu wild oder sonst irgendwie falsch zu sein. Damit sie bereit sind für Gesellschaft, aber ganz anders als das bisher verstanden wurde.
Wir brauchen nicht nur eine andere Herangehensweise, sondern ein ganz neues Ziel von Elternschaft. Wir brauchen gesamtgesellschaftlich eine Haltung Kindern (und Müttern) gegenüber, die nicht verurteilt, die nicht wertet, sondern unterstützt. Die Kindern Kindheit und alle Entwicklungsschritte, die sie durchlaufen, zugesteht. Und ein Umfeld, das sieht, dass die Last der Verantwortung für die psychische Gesundheit von Kindern größtenteils von Müttern getragen wird.
let’s break cycles together -
Egal ob als Call, Spaziergang in Frankfurt oder zeitlich ganz flexibel in Sprachnachrichten - du bekommst individuelle Unterstützung, die in deinen Alltag mit Kind und zu deiner Situation passt.
1:1 parenting support
Jeden ersten Donnerstag im Monat treffen wir uns online über 12 Monate zu 12 Themen - für mehr Sicherheit im Umgang mit dem eigenen Kind durch das Entwickeln einer eigenen Haltung.
parenting support group
Wissen und Input zur kindlichen Gehirnentwicklung, zu körperlichen und psychischen Bedürfnissen und die Veränderungen in der Muttertät helfen dir zu verstehen, was Kinder (und Mütter) brauchen.
videos & kurse
worte von euch
‘Es ist wirklich jetzt ne ganz schön heftige Woche für mich gewesen und als ich dich vor einer Woche komplett ratlos und komplett OHNMÄCHTIG einfach ganz spontan angeschrieben hab, ob du Zeit hast, hab ich noch nicht gedacht, dass ich jetzt eine Woche später so transformiert hier raus gehen würde.'
‘Dann ist jetzt unsere Woche vorbei und ich fühl mich ein bisschen als hätte ich meine letzte Prüfung abgelegt und jetzt hab ich irgendeinen krassen Titel und jetzt krieg ich gleich einen Blumenstrauß oder so - also ich fühl mich so, als wär ich gerade durch ne Schule gegangen, die einfach ganz doll Einfluss auf mein Leben hat.'
daily parenting support via voice messages
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ein Tag von 8 bis 20 Uhr unbegrenzt (Sprach-) nachrichten zu deinem aktuellen Thema
69€
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7 Tage lang intensive Begleitung und Antworten auf deine Fragen - egal ob ein großes oder viele kleine Themen
199€
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4 Wochen lang (ohne Wochenenden) erziehungswissenschaftliche Perspektiven im Hintergrund - i'm just one message away!
555€
Das ist dein safe space in (Sprach-)nachrichten - täglicher 1:1 messenger-support, genau so wie er in deinen Alltag passt. Du erzählst in Echtzeit von deinen Herausforderungen und bekommst zeitnah bedürfnisorientierte Impulse, wie ihr aus der schwierigen Phase wieder rauskommt. Ein 24/7 offener Ort, an dem du alles loswerden kannst, was gerade schwierig ist und all meine Ideen bekommst, woran es liegen könnte, welche Bedürfnisse dahinterstecken und welche Glaubenssätze im Weg stehen, um wieder mehr Leichtigkeit in deinen Alltag zu bringen.
Morgens bevor alle wach sind oder abends wenn alle im Bett sind und immer zwischendurch - du brauchst keinen Termin, wenn sich das gerade schwierig gestaltet, sondern kannst dich einfach melden, wann auch immer gerade Zeit ist. Achtung: geht meistens sehr viel tiefer als ein Telefonat, auch wenn du das vorher nicht erwarten würdest.
one day: ein Tag von 8 bis 20 Uhr unbegrenzt (Sprach-) nachrichten zu deinem aktuellen Thema
one week: 7 Tage lang intensive Begleitung und Antworten auf deine Fragen - egal ob ein großes oder viele kleine Themen
one month: 4 Wochen* lang immer da für dich - ob zuhören, Lösungen finden, Ursachen herausfinden: i'm just one message away!
*ohne Wochenenden: du kannst trotzdem auch am Samstag und Sonntag Nachrichten schicken, die Antwort bekommst du dann am Montag Morgen.
parenting support call / walk
89€ (90 min)
telefonisch oder treffen im park in frankfurt sachsenhausen
Manchmal braucht es nur einen kleinen Impuls, einen Stups in eine andere Richtung, einen Gedanken, den du vorher so noch nicht gedacht hast, um aus schwierigen Situationen wieder rauszukommen, ein Verhalten zu verstehen oder wieder mehr Leichtigkeit zu schaffen. Manchmal hast du mehrere Anliegen oder brauchst tiefergehende Veränderungen - ein tieferes Verständnis, warum dein Kind fühlt, was es fühlt und macht, was es macht. Warum genau das für dich eine riesen Herausforderung ist. Und: wie du euch beide in diesen Situationen begleiten kannst. Beides bekommst du hier - wir nehmen uns so viel Zeit wie du brauchst.
Das heißt: du kannst anhand deines Anliegens einschätzen, wie lange der Call sein soll - wenn wir länger brauchen (und das auf beiden Seiten möglich ist - keine Garantie), kannst du die Differenz danach bezahlen, wenn wir deutlich kürzer sprechen und dadurch in einer anderen Preiskategorie sind, bekommst du die Differenz erstattet.
Wenn du in Frankfurt wohnst, können wir uns gerne zu einem Spaziergang oder im Park treffen, entweder bei mir in der Nähe (Sachsenhausen) oder bei dir - dafür berechne ich dann die Zeit der Anfahrt mit dem Fahrrad zum Treffpunkt und zurück (laut Maps) mit 0,50€/Minute. Dazu bekommst du nach der Terminvereinbarung einen separaten Zahlungslink.
worte von euch
‘Liebe Luisa, vielen Dank für all den Input und vor allem auch für deine ganz konkreten Beispiele wie man Situationen im Alltag besser, einfacher und mit mehr Verbindung meistern kann. Ich kann vieles nun besser verstehen, aus anderen Blickwinkeln sehen und einfach ganz viel für unsere Zukunft mitnehmen. Es war eine enorme Bereicherung und ich freue mich all das nun in unseren Alltag aufzunehmen und so hoffentlich mit mehr Leichtigkeit und Ruhe durch viele Situationen zu kommen.'
‘Ich finde das Setting übrigens toll, […] es ermöglicht einfach, dass man ganz konkret und zeitnah Situationen besprechen kann und direkt einen möglichen Lösungsweg, eine Idee, Inspiration etc von dir bekommt, die man gleich umsetzen kann. Und, obwohl wir uns gar nicht persönlich kennen, war das ganze unglaublich vertraut, weil du eine wahnsinnig liebevolle und wertschätzende Art hast. Danke für deine Zeit, deine Expertise, aber auch dein Einfühlen in unseren Alltag und unsere herausfordernden Situationen!'
parenting support group
12 Monate, 12 Themen - für deine eigene Klarheit, für Sicherheit und Orientierung im Umgang mit deinem Kind.
Jeden 1. Donnerstag im Monat von 10:30 - 12
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Der Beginn dessen, dass unsere Kinder ganz bewusst für sich einstehen und lernen, ihre Grenzen zu spüren und zu kommunizieren – und damit eine herausfordernde Phase für all jene, die gelernt haben, dass Kinder nichts zu sagen haben und nicht alles nach ihrer Nase gehen kann: wir schauen uns an, was Kinder entscheiden können und an welchen Stellen du Verantwortung (für dein Kind und deine eigenen Bedürfnisse!) übernimmst, auch wenn du damit auf große Gefühle stößt. Wir sprechen darüber, warum es uns oft so schwerfällt, diese Entwicklung zuzulassen.
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Anschließend an das Thema Autonomiephase sprechen wir darüber, was wir mit diesen großen Gefühlen machen, wenn sie das Kind (und möglicherweise auch uns) komplett überrollen, wie wir Gefühle gemeinsam annehmen und aushalten, wenn wir selbst nicht gelernt haben, dass Wut und Trauer gefühlt werden dürfen. Wissen über das kindliche Gehirn hilft zu verstehen, was wir in diesen Situationen brauchen, um ein safe place für die Gefühle des Kindes zu sein.
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Analog zum kindlichen Gehirn gibt es auch bei uns Momente, in denen wir nicht mehr rational denken können, sondern in einen Zustand kommen, in dem wir wie fremdgesteuert mit unseren Kindern interagieren und oft erst im Nachhinein merken, was da los war – oft ausgelöst vom Verhalten des eigenen Kindes, das dein Nervensystem an das Gefühl erinnert, deinen Eltern machtlos ausgeliefert zu sein, was dazu führt, dass wir Muster wiederholen und schimpfen und laut werden, obwohl wir das eigentlich nie wollten, um unser inneres Gleichgewicht (vermeintlich) wiederherzustellen. Wir finden heraus, was du brauchst, um dich sicher zu fühlen und bei deinen Werten bleiben zu können.
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Zwei große Mythen moderner Elternschaft sind, dass Kinder Grenzen brauchen und es die in der Bedürfnisorientierung scheinbar nicht gibt und dass Konsequenzen die besseren Strafen sind – das ist altes Gedankengut liebevoll verpackt, denn in beiden Fällen geht es immer noch darum, das Kind zu einem anderen Verhalten zu beeinflussen. Wir schauen uns an, welche Grenzen wir als Familien brauchen, wie wir sie halten können (und wann das gar nicht nötig ist) und warum es abgesehen von natürlichen Konsequenzen, die ohnehin vorhanden sind, nicht zusätzlich welche braucht, die wir künstlich erzeugen, damit unsere Kinder ‚richtiges‘ Verhalten ‚lernen‘ und wie wir stattdessen authentisch in Beziehung sein können.
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Das Kind ‚nicht im Griff‘ zu haben ist immer noch etwas, was uns denken lässt, wir haben in unserer Elternschaft etwas falsch gemacht, dabei steckt allein in der Formulierung schon mehr Gewalt als die Beziehung zum Kind je haben sollte – dennoch gibt es Situationen, in denen wir uns der Kooperation des Kindes ausgeliefert fühlen, weil wir noch keine guten Alternativen für Strafen und Drohungen gefunden haben, sodass wir dann, um das Gefühl von Kontrolle zurückzuerlangen und uns sicher zu fühlen, Macht ausüben. Wir sprechen darüber, wie wir in diesen Momenten unsere Handlungsfähigkeit wiederfinden und Verantwortung für den Verlauf der Situation übernehmen können.
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Unsere persönlichen Grenzen und die Verantwortung für die Situation zeigen uns, wie wir auf die Momente reagieren, die wir möglicherweise als absolut unverhandelbares Fehlverhalten wahrnehmen, in denen wir denken (und sagen): jetzt reicht’s aber, so geht das nicht! Fair enough, denn deine Grenzen wurden überschritten – auf der anderen Seite steht jedoch ein Kind mit einem Gehirn, das von zuverlässiger Impulskontrolle noch weit entfernt sind und genau mit diesem Hintergrund dürfen wir ihm begegnen. Wir sprechen auch darüber, warum solche Situationen in der Öffentlichkeit besonders schwierig sind und wie wir damit umgehen können, wenn andere Kinder involviert sind – ganz egal ob das eigene oder das andere Kind gerade haut, beißt, tritt.
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Weg von Gehorsam hin zu freiwilliger Kooperation – das ist wahrscheinlich einer der grundlegenden Bestandteile, wie wir uns den Umgang mit unseren Kindern vorgestellt haben, bevor sie uns tatsächlich gegenüberstanden und wir mit der Realität konfrontiert wurden, dass ‚eine gute Beziehung‘ oft sehr viel mehr Arbeit (vor allem an sich selbst) erfordert als gedacht. Wir sprechen über Co-Regulation, die in manchem Momenten Leben retten kann (z.B. wenn das Kind mit dem Laufrad auf die Straße zu fährt und nicht mehr anhält) und verschaffen uns einen groben Überblick über Bedürfnisse, welche Rolle sie für ein harmonisches Miteinander spielen und warum auch wir mit unseren Kindern kooperieren müssen - sodass es nicht mehr darum geht, dass das Kind tut, was wir sagen, sondern um realistische Erwartungen und darum, dass die Verantwortung immer bei uns bleibt.
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Vertiefend zum Thema Kooperation geht es hier darum, wie wir Zähneputzen, Haare waschen und andere körpernahe Pflege so hinkriegen, dass wir dabei die Grenzen des Kindes wahren (und sogar stärken) - und was wir machen können, wenn wir keinen anderen Weg mehr finden, als Gewalt anzuwenden. Wir schneiden dabei auch das Thema Missbrauchsprävention an und warum es nicht übertrieben, unsere Kinder zu fragen, ob wir ihnen die Windel wechseln dürfen – und auch wieder: wie wir trotzdem die Verantwortung für die wirklich wichtigen Dinge bei uns behalten.
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Zu unserm Alltag mit Kind gehören unzählige Übergänge: große wie der Beginn der außerfamiliären Betreuung, kleinere wie der Besuch bei den Großeltern und minikleine wie der morgens aus dem Bett ins Bad, an den Frühstückstisch und aus dem Haus – all diese Situationen erscheinen uns Erwachsenen sehr viel normaler als unseren Kindern und trotzdem sind sie auch für uns manchmal nicht leicht. Wir sprechen darüber, wie wir diese Übergänge, die teilweise eine Trennung von uns als engsten Bezugspersonen beinhalten, gestalten können, damit Kinder Orientierung und Halt spüren – und darüber, warum es auch okay ist, wenn uns selbst Abschiede schwerfallen.
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Wenn wir schon Schwierigkeiten haben, unsere alten Glaubenssätze, hinter denen wir eigentlich gar nicht stehen, abzulegen, ist es für die Generationen unserer Eltern und Großeltern, zu deren Zeit die entsprechenden Methoden zur Erziehung von Kindern der Standard waren, noch viel schwieriger. Wenn uns die Beziehung am Herzen liegt können wir hier die Balance finden zwischen Verständnis und Mitgefühl für ihre eigenen Wunden, die sie mit sich tragen und den eigenen Grenzen, die unsere und die mentale Gesundheit unserer Kinder schützen.
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Falls du jetzt Momente voller Liebe und Lachen im Kopf hast: das ist nur die halbe Wahrheit. Natürlich wirkt sich auch gemeinsam glücklich sein positiv auf die Bindung zu unseren Kindern aus, doch die wahre Magie geschieht in den Momenten, in denen Kinder Halt brauchen, sich verloren fühlen, überfordert mit sich und ihren Gefühlen sind und, wie man früher vielleicht gesagt hätte, sich so verhalten, dass sie es am wenigsten verdienst haben, geliebt zu werden. Heute wissen wir: Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft und Bindung muss nicht verdient werden – es ist Teil unserer Verantwortung als Eltern, sie zu ermöglichen. Wir sprechen darüber, wie wir die Verbindung zu unseren Kindern (und uns selbst btw) in herausfordernden Momenten stärken können anstatt sie abbrechen zu lassen - und was wir tun können, wenn das doch gelegentlich passiert.
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Müssen wir immer die gleiche Haltung haben, an einem Strang ziehen, hintereinander stehen? Dürfen wir vor dem Kind unterschiedlicher Meinung sein oder ist das nicht total verwirrend? Warum wir uns dabei nicht ‘in den Rücken fallen’, sondern dem Kind eine ganz ganz wertvolle Botschaft vermitteln, wie wir damit umgehen, wenn wir von komplett unterschiedlichen Dingen überzeugt sind und warum Mütter nicht für die Erziehung von Vätern verantwortlich sind, besprechen wir in dieser letzten Stunde des parenting support.
parenting support ist ein monatlicher online circle (jeden ersten Donnerstag im Monat von 10:30 - 12), in dem du Austausch und (m)eine erziehungswissenschaftliche Perspektive und Unterstützung bei deinen aktuellen Herausforderungen in der Elternschaft bekommst - zu 12 Themen, über 1 Jahr verteilt.
Du kannst dich jeden Monat einzeln anmelden, für mehrere Themen oder alle - dann begleiten dich die 12 Termine, wenn du willst, über ein ganzes Jahr deiner Elternschaft. Danach bist du richtig selbstbewusst und stark in deinen Werten. Du wirst gehalten in all den Herausforderungen, die dir so begegnen und findest den richtigen Weg für euch. Es ist ein urteilsfreier Raum, der dich stärkt - nicht nur für die aktuelle ganz konkrete Situation, sondern auch für zukünfigte Themen, weil du eine Haltung entwickelst, deinem Kind und dir selbst gegenüber, die dir Sicherheit für deine Elternschaft gibt.
Ideal fürs 2. bis 6. Lebensjahr, wenn dein Kind kein Baby mehr ist, seine Hirnreife aber noch lange nicht abgeschlossen ist.
12 parenting topics throughout the year
> autonomiephase (6 august)
der Beginn dessen, dass unsere Kinder ganz bewusst für sich einstehen und lernen, ihre Grenzen zu spüren und zu kommunizieren – und damit eine herausfordernde Phase für all jene, die gelernt haben, dass Kinder nichts zu sagen haben und nicht alles nach ihrer Nase gehen kann: wir schauen uns an, was Kinder entscheiden können und an welchen Stellen du Verantwortung (für dein Kind und deine eigenen Bedürfnisse!) übernimmst, auch wenn du damit auf große Gefühle stößt. Wir sprechen darüber, warum es uns oft so schwerfällt, diese Entwicklung zuzulassen.
> gefühle begleiten (3 september)
anschließend an das Thema Autonomiephase sprechen wir darüber, was wir mit diesen großen Gefühlen machen, wenn sie das Kind (und möglicherweise auch uns) komplett überrollen, wie wir Gefühle gemeinsam annehmen und aushalten, wenn wir selbst nicht gelernt haben, dass Wut und Trauer gefühlt werden dürfen. Wissen über das kindliche Gehirn hilft zu verstehen, was wir in diesen Situationen brauchen, um ein safe place für die Gefühle des Kindes zu sein.
> dein nervensystem & seine erinnerungen (1 oktober)
analog zum kindlichen Gehirn gibt es auch bei uns Momente, in denen wir nicht mehr rational denken können, sondern in einen Zustand kommen, in dem wir wie fremdgesteuert mit unseren Kindern interagieren und oft erst im Nachhinein merken, was da los war – oft ausgelöst vom Verhalten des eigenen Kindes, das dein Nervensystem an das Gefühl erinnert, deinen Eltern machtlos ausgeliefert zu sein, was dazu führt, dass wir Muster wiederholen und schimpfen und laut werden, obwohl wir das eigentlich nie wollten, um unser inneres Gleichgewicht (vermeintlich) wiederherzustellen. Wir finden heraus, was du brauchst, um dich sicher zu fühlen und bei deinen Werten bleiben zu können.
> grenzen & konsequenzen (5 november)
zwei große Mythen moderner Elternschaft sind, dass Kinder Grenzen brauchen und es die in der Bedürfnisorientierung scheinbar nicht gibt und dass Konsequenzen die besseren Strafen sind – das ist altes Gedankengut liebevoll verpackt, denn in beiden Fällen geht es immer noch darum, das Kind zu einem anderen Verhalten zu beeinflussen. Wir schauen uns an, welche Grenzen wir als Familien brauchen, wie wir sie halten können (und wann das gar nicht nötig ist) und warum es abgesehen von natürlichen Konsequenzen, die ohnehin vorhanden sind, nicht zusätzlich welche braucht, die wir künstlich erzeugen, damit unsere Kinder ‚richtiges‘ Verhalten ‚lernen‘ und wie wir stattdessen authentisch in Beziehung sein können.
> ohnmachtsgefühl & kontrollverlust (3 dezember)
das Kind ‚nicht im Griff‘ zu haben ist immer noch etwas, was uns denken lässt, wir haben in unserer Elternschaft etwas falsch gemacht, dabei steckt allein in der Formulierung schon mehr Gewalt als die Beziehung zum Kind je haben sollte – dennoch gibt es Situationen, in denen wir uns der Kooperation des Kindes ausgeliefert fühlen, weil wir noch keine guten Alternativen für Strafen und Drohungen gefunden haben, sodass wir dann, um das Gefühl von Kontrolle zurückzuerlangen und uns sicher zu fühlen, Macht ausüben. Wir sprechen darüber, wie wir in diesen Momenten unsere Handlungsfähigkeit wiederfinden und Verantwortung für den Verlauf der Situation übernehmen können.
> hauen beißen treten (7 januar)
unsere persönlichen Grenzen und die Verantwortung für die Situation zeigen uns, wie wir auf die Momente reagieren, die wir möglicherweise als absolut unverhandelbares Fehlverhalten wahrnehmen, in denen wir denken (und sagen): jetzt reicht’s aber, so geht das nicht! Fair enough, denn deine Grenzen wurden überschritten – auf der anderen Seite steht jedoch ein Kind mit einem Gehirn, das von zuverlässiger Impulskontrolle noch weit entfernt sind und genau mit diesem Hintergrund dürfen wir ihm begegnen. Wir sprechen auch darüber, warum solche Situationen in der Öffentlichkeit besonders schwierig sind und wie wir damit umgehen können, wenn andere Kinder involviert sind – ganz egal ob das eigene oder das andere Kind gerade haut, beißt, tritt.
> kooperation ohne machtmissbrauch (4 februar)
weg von Gehorsam hin zu freiwilliger Kooperation – das ist wahrscheinlich einer der grundlegenden Bestandteile, wie wir uns den Umgang mit unseren Kindern vorgestellt haben, bevor sie uns tatsächlich gegenüberstanden und wir mit der Realität konfrontiert wurden, dass ‚eine gute Beziehung‘ oft sehr viel mehr Arbeit (vor allem an sich selbst) erfordert als gedacht. Wir sprechen über Co-Regulation, die in manchem Momenten Leben retten kann (z.B. wenn das Kind mit dem Laufrad auf die Straße zu fährt und nicht mehr anhält) und verschaffen uns einen groben Überblick über Bedürfnisse, welche Rolle sie für ein harmonisches Miteinander spielen und warum auch wir mit unseren Kindern kooperieren müssen - sodass es nicht mehr darum geht, dass das Kind tut, was wir sagen, sondern um realistische Erwartungen und darum, dass die Verantwortung immer bei uns bleibt.
> alltagsaufgaben bewältigen (4 märz)
vertiefend zum Thema Kooperation geht es hier darum, wie wir Zähneputzen, Haare waschen und andere körpernahe Pflege so hinkriegen, dass wir dabei die Grenzen des Kindes wahren (und sogar stärken) - und was wir machen können, wenn wir keinen anderen Weg mehr finden, als Gewalt anzuwenden. Wir schneiden dabei auch das Thema Missbrauchsprävention an und warum es nicht übertrieben, unsere Kinder zu fragen, ob wir ihnen die Windel wechseln dürfen – und auch wieder: wie wir trotzdem die Verantwortung für die wirklich wichtigen Dinge bei uns behalten.
> trennungen & übergänge (1 april)
zu unserm Alltag mit Kind gehören unzählige Übergänge: große wie der Beginn der außerfamiliären Betreuung, kleinere wie der Besuch bei den Großeltern und minikleine wie der morgens aus dem Bett ins Bad, an den Frühstückstisch und aus dem Haus – all diese Situationen erscheinen uns Erwachsenen sehr viel normaler als unseren Kindern und trotzdem sind sie auch für uns manchmal nicht leicht. Wir sprechen darüber, wie wir diese Übergänge, die teilweise eine Trennung von uns als engsten Bezugspersonen beinhalten, gestalten können, damit Kinder Orientierung und Halt spüren – und darüber, warum es auch okay ist, wenn uns selbst Abschiede schwerfallen.
> generationenkonflikte (6 mai)
wenn wir schon Schwierigkeiten haben, unsere alten Glaubenssätze, hinter denen wir eigentlich gar nicht stehen, abzulegen, ist es für die Generationen unserer Eltern und Großeltern, zu deren Zeit die entsprechenden Methoden zur Erziehung von Kindern der Standard waren, noch viel schwieriger. Wenn uns die Beziehung am Herzen liegt können wir hier die Balance finden zwischen Verständnis und Mitgefühl für ihre eigenen Wunden, die sie mit sich tragen und den eigenen Grenzen, die unsere und die mentale Gesundheit unserer Kinder schützen.
> bindungsmomente (3 juni)
falls du jetzt Momente voller Liebe und Lachen im Kopf hast: das ist nur die halbe Wahrheit. Natürlich wirkt sich auch gemeinsam glücklich sein positiv auf die Bindung zu unseren Kindern aus, doch die wahre Magie geschieht in den Momenten, in denen Kinder Halt brauchen, sich verloren fühlen, überfordert mit sich und ihren Gefühlen sind und, wie man früher vielleicht gesagt hätte, sich so verhalten, dass sie es am wenigsten verdienst haben, geliebt zu werden. Heute wissen wir: Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft und Bindung muss nicht verdient werden – es ist Teil unserer Verantwortung als Eltern, sie zu ermöglichen. Wir sprechen darüber, wie wir die Verbindung zu unseren Kindern (und uns selbst btw) in herausfordernden Momenten stärken können anstatt sie abbrechen zu lassen - und was wir tun können, wenn das doch gelegentlich passiert.
> eltern als paar (1 juli)
Müssen wir immer die gleiche Haltung haben, an einem Strang ziehen, hintereinander stehen? Dürfen wir vor dem Kind unterschiedlicher Meinung sein oder ist das nicht total verwirrend? Warum wir uns dabei nicht ‘in den Rücken fallen’, sondern dem Kind eine ganz ganz wertvolle Botschaft vermitteln, wie wir damit umgehen, wenn wir von komplett unterschiedlichen Dingen überzeugt sind und warum Mütter nicht für die Erziehung von Vätern verantwortlich sind, besprechen wir in dieser letzten Stunde des parenting support.
add-on for free:
wenn du an 10 von 12 Terminen dabei bist, bekommst du den Bedürfnisguide on top dazu - zum vertiefen und nachlesen, wenn du eine Erinnerung brauchst, wie unglaublich wertvoll es ist, Kinder auf Augenhöhe zu begleiten. Du kannst ihn entweder sofort erhalten, wenn du dich schon zu Beginn für mindestens 10 Termine entscheidest oder am Ende, nachdem du den 10. Termin gebucht hast.
details
jeden ersten Dienstag im Monat für ein Jahr
10 - 11:30
online via microsoft teams
Hinweis zur Buchung:
du wählst mit der Buchung deinen ersten Termin aus UND ob du ein mal, drei mal, sechs mal oder bei allen 12 Terminen dabei sein möchtest - danach richtet sich der Preis. Buchst du den Zugang zu mehr als einem Termin, erhältst du einen Gutscheincode per Mail, mit dem du dich für die weiteren Male anmelden kannst, ohne erneut zu bezahlen (außer du buchst 12x, dann bist du automatisch bei allen Terminen angemeldet).
Stornierungsbedingungen:
bei einmaliger Buchung: bis 12h vorher: 100% Erstattung, bei kurzfristiger Absage innerhalb von 12h Stunden vor der Veranstaltung ist leider keine Erstattung möglich, du kannst dein Ticket aber gerne für einen anderen Termin nutzen, sofern es freie Plätze gibt.
bei der Buchung von mehreren Terminen: falls du kurzfristig nicht zu einem Termin erscheinen kannst, zu dem du dich angemeldet hast, kannst du deinen Zugang für einen anderen Termin behalten. Wenn es keine weiteren Termine gibt oder sie ausgebucht sind, verfällt der Zugang. Es erfolgt keine Erstattung, wenn du weniger als die gebuchten Termine wahrnehmen kannst.
kurse & videos für deine motherhood & parenting journey