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collective mothering picknick
the nuclear family without a supporting system around us is not how motherhood is meant to be
KEY FACTS
> 20. Juni 11 - 14 Uhr im Grüneburgpark (genauer Standort per Mail)
> all vegan food für dich und dein Kind (all ages welcome, ab 6 mit Kinderticket*)
> ehrlicher Austausch über motherhood und parenting und gemeinsames mothering
NOURISHING FOOD
Frauen*körper leisten so viel, sie erschaffen Menschen (!?) und nähren diese (auf so unterschiedliche Arten, nicht nur stillend), sie geben Nähe und arbeiten körperlich, mental und emotional. Deshalb ist nährendes Essen für Carearbeitende nicht optional und gleichzeitig nimmt die Essensplanung für ein oder mehrere Kinder so viel Zeit und mentale Kapazität ein, dass die eigene ausgewogene Ernährung oft nachrangig ist - but: your body needs to be nourished, also freu dich auf viel Obst und Gemüse, Dips, Croissants und Brötchen und vieles mehr (all vegan).
COLLECTIVE MOTHERING
Kollektive Fürsorge ist keine neue Idee - im Gegenteil, Carearbeit zu individualisieren ist evolutionär betrachtet ein relativ junges (und nicht besonders erfolgreiches) Phänomen. Collective oder auch Othermothering war in Schwarzen Communities eine Überlebensstrategie und ein Zeichen des Widerstands, als Familien und Bindungen durch Versklavung gewaltvoll getrennt wurden. Dass Kinder von der Gemeinschaft gehalten werden stellt das eurozentrische Modell der Kernfamilie infrage und ist ein Weg, wie Fürsorge als gemeinsame Verantwortung zurückerobert werden kann.
‘It’s to reclaim caregiving as a collective responsibility.’ (Serawit Debele)
Was das konkret für das Picknick im Park bedeuten kann (und was es nicht ist): Ziel ist, die Last von dir als Mutter zu nehmen, die entsteht, wenn wir größtenteils alleine die Verantwortung tragen - für die Nahrungsaufnahme des Kindes, für seine Entwicklung, für seine psychische Gesundheit, dafür, dass wir eigene erlernte Muster, die wir nicht weitergegeben wollen, reflektieren. Einen großen Teil der Zeit alleine für ein Kind zu sorgen und vielleicht den Druck zu spüren, immer richtig auf dein Kind reagieren zu müssen, erfordert konstante Awareness deines Nervensystems. Das hier soll ein Raum werden, in dem all diese Themen gemeinsam getragen werden und du sagen kannst: ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, wenn mein Kind XY macht. In dem du Sorgen aussprechen kannst und gehört wirst, sie einerseits im gemeinsamen Austausch normalisiert und andererseits von mir professionell eingeordnet werden.
Was wichtig ist: rein rechtlich haften selbstverständlich immer noch alle für ihre eigenen Kinder. Es ist nicht unbedingt der Raum, um eine Mail zu schreiben, weil das Kind gerade beschäftigt ist (wobei auch das, wenn es für alle Beteiligten in Ordnung und wirklich dringend ist, sein darf - wir sind einfach im Austausch, okay?).
Vielleicht ergeben sich Verbindungen - Freundschaften, in denen gemeinsames mothering Teil eures Alltags wird. Oder du bist einfach nur dabei und spürst die Kraft der Gemeinschaft.
WHAT (NOT) TO BRING
> bring: eure Essentials wie Sonnencreme, Sonnenhut und Wickelsachen
> not to bring: für Picknickdecken, Geschirr und eine kleine Auswahl an Spielsachen ist gesorgt
come and find your tribe
*bis 5 Jahre ist dein Kind in deinem Ticketpreis inbegriffen, ab 6 kannst du es über ein Kinderticket dazubuchen (falls du Fragen hast oder das für dich nicht möglich ist, schreib mir gerne eine Mail an hi@welcometothemotherside.com oder eine Nachricht bei Instagram)Hinweis zum solidarischen Mom Ticket: wähle eine der drei Optionen abhängig davon, was für dich gerade möglich ist. Die mittlere Preisoption trägt die Veranstaltung. Wähle die höhere, wenn du kannst und die niedrigere, wenn nicht - und nimm teil, getragen von der Community oder trage sie mit. Deine Auswahl bleibt selbstverständlich anonym.
the nuclear family without a supporting system around us is not how motherhood is meant to be
KEY FACTS
> 20. Juni 11 - 14 Uhr im Grüneburgpark (genauer Standort per Mail)
> all vegan food für dich und dein Kind (all ages welcome, ab 6 mit Kinderticket*)
> ehrlicher Austausch über motherhood und parenting und gemeinsames mothering
NOURISHING FOOD
Frauen*körper leisten so viel, sie erschaffen Menschen (!?) und nähren diese (auf so unterschiedliche Arten, nicht nur stillend), sie geben Nähe und arbeiten körperlich, mental und emotional. Deshalb ist nährendes Essen für Carearbeitende nicht optional und gleichzeitig nimmt die Essensplanung für ein oder mehrere Kinder so viel Zeit und mentale Kapazität ein, dass die eigene ausgewogene Ernährung oft nachrangig ist - but: your body needs to be nourished, also freu dich auf viel Obst und Gemüse, Dips, Croissants und Brötchen und vieles mehr (all vegan).
COLLECTIVE MOTHERING
Kollektive Fürsorge ist keine neue Idee - im Gegenteil, Carearbeit zu individualisieren ist evolutionär betrachtet ein relativ junges (und nicht besonders erfolgreiches) Phänomen. Collective oder auch Othermothering war in Schwarzen Communities eine Überlebensstrategie und ein Zeichen des Widerstands, als Familien und Bindungen durch Versklavung gewaltvoll getrennt wurden. Dass Kinder von der Gemeinschaft gehalten werden stellt das eurozentrische Modell der Kernfamilie infrage und ist ein Weg, wie Fürsorge als gemeinsame Verantwortung zurückerobert werden kann.
‘It’s to reclaim caregiving as a collective responsibility.’ (Serawit Debele)
Was das konkret für das Picknick im Park bedeuten kann (und was es nicht ist): Ziel ist, die Last von dir als Mutter zu nehmen, die entsteht, wenn wir größtenteils alleine die Verantwortung tragen - für die Nahrungsaufnahme des Kindes, für seine Entwicklung, für seine psychische Gesundheit, dafür, dass wir eigene erlernte Muster, die wir nicht weitergegeben wollen, reflektieren. Einen großen Teil der Zeit alleine für ein Kind zu sorgen und vielleicht den Druck zu spüren, immer richtig auf dein Kind reagieren zu müssen, erfordert konstante Awareness deines Nervensystems. Das hier soll ein Raum werden, in dem all diese Themen gemeinsam getragen werden und du sagen kannst: ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, wenn mein Kind XY macht. In dem du Sorgen aussprechen kannst und gehört wirst, sie einerseits im gemeinsamen Austausch normalisiert und andererseits von mir professionell eingeordnet werden.
Was wichtig ist: rein rechtlich haften selbstverständlich immer noch alle für ihre eigenen Kinder. Es ist nicht unbedingt der Raum, um eine Mail zu schreiben, weil das Kind gerade beschäftigt ist (wobei auch das, wenn es für alle Beteiligten in Ordnung und wirklich dringend ist, sein darf - wir sind einfach im Austausch, okay?).
Vielleicht ergeben sich Verbindungen - Freundschaften, in denen gemeinsames mothering Teil eures Alltags wird. Oder du bist einfach nur dabei und spürst die Kraft der Gemeinschaft.
WHAT (NOT) TO BRING
> bring: eure Essentials wie Sonnencreme, Sonnenhut und Wickelsachen
> not to bring: für Picknickdecken, Geschirr und eine kleine Auswahl an Spielsachen ist gesorgt
come and find your tribe
*bis 5 Jahre ist dein Kind in deinem Ticketpreis inbegriffen, ab 6 kannst du es über ein Kinderticket dazubuchen (falls du Fragen hast oder das für dich nicht möglich ist, schreib mir gerne eine Mail an hi@welcometothemotherside.com oder eine Nachricht bei Instagram)Hinweis zum solidarischen Mom Ticket: wähle eine der drei Optionen abhängig davon, was für dich gerade möglich ist. Die mittlere Preisoption trägt die Veranstaltung. Wähle die höhere, wenn du kannst und die niedrigere, wenn nicht - und nimm teil, getragen von der Community oder trage sie mit. Deine Auswahl bleibt selbstverständlich anonym.